Ratenkredite Grundlagen

Ein Ratenkredit wird heute vorwiegend in Anspruch genommen, wenn der Kreditnehmer eine größere Anschaffung plant, und den Kredit über eine mittlere Laufzeit absichern möchte. Diese Art der Kredite wird somit oftmals genutzt, wenn die Wohnungseinrichtung erneuert werden soll oder der Kauf eines neuen Autos unumgänglich ist. Aufgrund der relativ günstigen Konditionen lohnt sich ein Ratenkredit immer, vor allem wenn ein finanzieller Engpass über einen bestimmten Zeitraum überbrückt werden soll. Eine schlechte Alternative gegenüber dem Ratenkredit ist der Dispositionskredit, denn dieser wird oftmals mit sehr hohen Zinsen berechnet, was dem Kreditnehmer auf lange Sicht wesentlich höhere Kosten verursacht.

Es gibt heute unterschiedliche Formen der Ratenkredite, welche zum Teil an den Verwendungszweck gebunden sind, wie zum Beispiel der Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens, eine Umschuldung oder die Wohnungseinrichtung. Viele Direkt- oder Hausbanken bieten jedoch mittlerweile die Möglichkeit einen Ratenkredit abzuschließen, welcher nicht an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden ist. Diese sind jedoch in der Regel etwas teurer, wie die zweckgebundenen Ratenkredite.

Der Kreditnehmer, und die Kreditgewährende Bank, legen bei Abschluss des Ratenkredites die Laufzeit fest. In den meisten Fällen werden die Kredite heute mit einer Laufzeit von 12-72 Monaten angeboten, wobei die endgültige Ratenzahlung dadurch bestimmt wird, über welchen finanziellen Spielraum der Kreditnehmer verfügt und durch die Kreditverwendungsart.

Für den Kreditnehmer ist besonders vorteilhaft, dass gegenüber anderen Kreditarten, bei einem Ratenkredit in der Regel eine Sondertilgung geleistet werden kann. Die Kreditinstitute unterscheiden die Sondertilgung heute in die komplette Rückzahlung – Ablösung – und die Teilrückzahlung. In den meisten Fällen können Kreditnehmer den Kreditbetrag ohne Probleme jederzeit sofort zurückzahlen, während eine Teilrückzahlung meist vertraglich geregelt wird. Bei der Teilrückzahlung sollte der Kreditnehmer bei dem Abschluss des Vertrages darauf achten, dass die Banken dabei einen Teil der Bearbeitungsgebühr zurück erstatten, und dass ein Teil der Zinsen verrechnet wird, denn ansonsten bringt für den Kreditnehmer die Teilrückzahlung rein rechnerisch nichts.